European XFEL wurde feierlich eröffnet

Ein Projekt der Superlative nicht nur für Kliewe, sondern für die ganze Welt, wurde Anfang September feierlich eröffnet – der Superlaser European XFEL. Mit Gesamtkosten von 1,5 Milliarden Euro ist das Gemeinschaftsprojekt von elf europäischen Staaten die Zukunft der Forschung mit Lasern – und Kliewe war mittendrin.

Die Forschungsanlage verläuft bis zu 38 Metern unter der Erdoberfläche zwischen dem Forschungszentrum Desy in Bahrenfeld und einer Experimentierhalle in Schenefeld. Auf 3,4 Kilometern Länge werden bis zu 27.000 Lichtblitze pro Sekunde unterwegs sein. Damit ist der European XFEL der leistungsstärkste Röntgenlaser der Welt und setzt somit neue Maßstäbe in der Erforschung von beispielsweise Infektionserkrankungen. Aber der XFEL ist mehr als eine Forschungsstation. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz erklärt, der European XFEL sei ein „Signal für Völkerverständigung und Frieden“.

Man kann sich vorstellen, wie viel Energie aufgebracht werden muss, um solche Zahlen erreichen zu können. Und wo viel Energie erzeugt wird, da muss auch gekühlt werden. Die Profis von Kliewe haben sich bei einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt und in vier Jahren das komplette Kühlsystem der Forschungsanlage geplant, konstruiert und montiert. Um jederzeit ausreichend Kühlung gewährleisten zu können, kommen unter anderem fünf Kältemaschinen der Quantum-Serie und elf Großkühltürme zum Einsatz. Außerdem hat Kliewe spezielle Halterungstechniken konstruiert, in denen mehrere 100 Tonnen Stahl verbaut wurden.

Wir gratulieren herzlich zur Eröffnung und sind gespannt auf die Ergebnisse der Forschung!

 

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